... gehört zu den häufigsten Erkrankungen in den westlichen Industrienationen und wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eine der zehn wichtigsten Volkskrankheiten eingestuft. Sie stellt insbesondere bei der Knochenbruchheilung ein erhebliches medizinisches Problem dar. Frakturen beim älteren osteoporotischen Patienten führen trotz adäquater Behandlung häufig aus der Selbstständigkeit in die Pflegebedürftigkeit und sogar zum Tod. Klinische und tierexperimentelle Untersuchungen zeigen, dass die Heilung und Regenerationsfähigkeit des Knochens bei Osteoporose gestört sind, lassen jedoch keine Rückschlüsse auf zellbiologische und molekulare Ursachen zu.
Ziel ...
... der Forschergruppe ist es, die Beteiligung von Faktoren an der gestörten Frakturheilung zu untersuchen, die auch bei der Pathogenese der Osteoporose eine bedeutende Rolle spielen.
Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung
- zentraler Regulatoren der Knochenformation (Leptin und nachgeschaltete ß-adrenerge Signalwege)
- hormoneller Faktoren (Östrogene)
- der Dysfunktion von Stammzellen (z.B. Proliferations-, Differenzierungsfähigkeit), Osteoblasten (Wnt/LRP5/ß-Catenin-Signaltransduktionsweg), und Osteoklasten (Receptor activator of NFkB (RANK/RANK)-Liganden-Systems)
- und biomechanischer Reize
Durch die Kombination von Frakturheilungsstudien an charakterisierten osteoporotischen Tiermodellen und von Zellkulturstudien sollen grundlegende Erkenntnisse zur gestörten Regenerationsfähigkeit des osteoporotischen Knochens gewonnen werden, die die Basis für die Entwicklung neuer Strategien für die Therapie der osteoporotischen Fraktur darstellen.
DIe Förderung...
der Forschergruppe erfolgt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG. Die Laufzeit beträgt 6 Jahre (2007-2012) mit einer Zwischenbegutachtung nach 3 Jahren.
Link zur DFG
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